Köstliche Balls. Festliches Holz. Morsches Gebälk. Forsches verwelkt. Schönes vergeht. Bis nichts mehr entsteht. Später dann, spät.

Erlesen Lesen

Der reizvolle Seba

Die glamouröse Helen

Der zänkische Andrej

Das Regal

Einträge

Kommentare

Kategorien

Statistik

  • Besucher online: 1
  • Besucher heute: 2
  • Insgesamt: 102126

Rihannakonzert so "Näh...", Nacht der Museen so "Yeah..."

Ja wieder ein Rihannakonzert. Ach es hat sich sowas von nicht gelohnt. 60€. Für 6 Stunden stehen. 1,5 Stunden in der Sonne, 3 Stunden in Teenies, 1,5 Stunden beim Konzert.

Und die Tonqualität war eine Zumutung. Timon müsste bereits eine Email  an den Veranstalter geschickt haben, ich hoffe wir bekommen irgendetwas.

Die Frau kann eigentlich singen, aber alles, auch die Playbackparts bei mehrstimmigen Stellen die von den Backgroundsängerrinnen (ASHLEIGH!!!!) nicht aufgefangen werden konnten, klang nach Babygekrächze.

Und laut war es, oh Gott, meine Ohren. Vor allem wegen der schreienden Mädchen.

Nur bei 2 Liedern wollte ich nicht, dass das Konzert aufhört, denn ich hatte schon den ganzen Tag starkes Kopfweh und musste dann nach 6 Stunden doch mal etwas Trinken und auf die Toilette. Diese beiden Lieder waren "Disturbia" und "Rude Boy", die Live-Versionen davon sind super.

Zur Show selber kann man sagen, dass sie aufwendiger und spektakulärer war als die aus dem letzten Blogeintrag, und Gitarrensoli gab es zum Glück auch wieder.

Immerhin standen wir direkt vor dem Hauptbühnenauswuchs, genauer gesagt waren nur 2 Mädchen zwischen uns und Bühnenauswuchs, das heißt wir waren ganz nah an Rihanna. Ach aber es hatte nicht mehr diese Wirkung wie 2007. Oder war es 2008? So oder so...60€ waren nicht gut investiert.


Die 38€ die ich heute Abend für die Nacht der Museen und einem Präsent ausgegeben habe waren da doch wesentlich besser investiert, auch wenn die Nacht der Museen an sich nicht soooooo war.

Schirn wurde besucht, die Ausstellungen waren entweder eher recht unästhetisch (komischer Kerl namens "Lauer" oder so der Drogen und Gewalt malt) oder hatten mit viel zu vielen Menschen vor viel zu kleinen Bildern (Pointilismus von einem George irgendwas) zu kämpfen.

Auch das Museum für Modern Kunst bot eher Mäßiges an. Schade eigentlich. Aber immerhin konnte man sich etwas erheitern darüber. Tiefpunkt des Museums für Moderne Kunst waren Papp und Metalrohre. In mehreren Räumen. Viereckig. Einfach so gerade und groß. Ja, äh. Ok. Mein Hightlight davon war "Lip Sinc", eine Videoinstallation eines Mannes, der die ganze Zeit "Lip. Sinc. Lip. Sinc. ..." sagt. Nur das Kinn ist zu sehen und es ist schwarz-weiß. Außerdem ist es nicht ganz lippensynchron (KUNST!). Das war einigermaßen faszinierend, aber ansonsten war tote Hose. Das ist schade, ich habe dort schon so viel Schönes gesehen.

Auf dem Rückweg kurz ein Kloster mitgenommen, die archäologische Austellung ignoriert und dafür den beleuchteten Kreuzgang sowie darin singende Mönche genossen. Das klang wirklich ganz nett.

Im Palmengarten war dann etwas Ernüchterung nicht zu leugnen. So beeindruckend beleuchtet war er gar nicht, und meine Begleitung wurde müde. Immerhin war es schon halb 12, die Zeit verging trotz unspektakulärer Ausstellungen unheimlich schnell. Im Palmengarten konnte man dann immerhin auch in dieses eine Gewächshaus, dass sonst nur Montags von 9 bis 15 Uhr oder so geöffnet ist. Und eine unglaubliche Technologie begeisterte auch (hahaha). Aaach. Ich bin müde. Es war schön. Die Nacht der Museen darf sich das nächste Mal gerne etwas mehr anstrengen.

Gepostet von Christoph in Musik, Christoph, Übermüdete Blogeinträge, Kunst am 25. April 2010, 02:37 UhrStichwörter: flosse alterKommentare (3) »