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Maschinistenlehrgang

Dort geht ich heute hin.

An 2 Wochenenden: Freitags 18-22 Uhr, Samstags 8-17 Uhr, Sonntags 8-13 Uhr

Und dann an einem dritten Wochenende die Prüfung.


Dann sollte ich in der Lage sein die große Pumpe eines Feuerwehrwagens zu bedienen. Es ist ganz nett, dass ich diese Forbildung bekomme. Auch wenn ich bei Einsätzen vermutlich anderen Maschinisten weichen muss, ist es doch schön zu dem ausgebildet zu werden, der am Wagen steht, rechnet, andere Leute zum Schläuche verlegen schickt und die große, mächtige Maschine bedient.


Es wird nur sehr anstrengend, vor allem da eine Experimentalphysik Klausur über 2 Semester naht. Am 8.10 genau genommen. Wird spitze.


Ja, ansonsten läuft es im Studium aber ziemlich optimal. Theoretisch Physik habe ich bestanden (unbenotet Gott sei dank!) 40% aber nicht, und das obwohl ich Theo 2 und 3 nicht geschafft habe und nachholen muss. Atomphysik habe ich mit einer 1- ziemlich bravourös bestanden. Plasmaphysik wiederhole ich für eine bessere Note. Ich hätte da eher Chemie und Luft lernen sollen als Plasmaphysik, den Eindruck habe ich zumindest, das war beschissen.


Ich habe eine große Liebe für das Album "Astral Weeks" von Van Morisson entdeckt. Ich hoffe der Kerl hat noch mehr in der Qualität gemacht. Wer ist er eigentlich? Ich muss mich mal informieren. Aber ich habe schon so eine Vorstellung, immerhin erhielt ich den Tip von meinem Vater.


Nunja, das ist ja alles gar nicht mal so interessant.

"Waltz with Bashir" war übrigens ein sehr eindrucksvoller Film, und seitdem kommt bei mir durchaus mehr Abneigung hoch wenn irgendwelche Leute Krieg toll finden. Schaut euch den Film an! Und nein, es ist kein "Krieg ist doof, weil, schau hier!" Propagandafilm.

Außerdem habe ich mich von meinem Internetfreund da verabschiedet, mit dem ich praktisch aufgewachsen bin, da man sich wohl doch zu sehr auseinanderentwickelt hat. Aber dafür läuft es an anderer Front ganz fantastisch weshalb Depression nicht wirklich aufkommt.  Farewell, alter Freund.


Ich habe übrigens auf den Rat von kompetenten Leuten wie /v/ und Eminorin gehört und mir ein so genanntes Indiegame zugelegt. 5 Leute haben "Amnesia - The Dark Descent" zusammengeschustert. Es hat eine unheimlich gute Klangestaltung. Einerseits. Andererseits löst man hauptsächlich Rätsel die es schon seit 30 Jahren gibt. Und herunterfallende Bücher und wackelnde Kronleuchter sind auch nicht mehr so spannend. Vielleicht kommt da ja noch was. Ich möchte mich endlich wieder gruseln, nein, ich möchte endlich wieder richtig Angst haben! Dead Space hat es teilweise geschafft, und auch nur Anfangs. Am besten war immer noch das Ocean Side Hotel in Vampires: The Masquerade - Bloodlines. Interessanterweise war das gar kein Horrorspiel.

Und ich habe den Opus der Final Fantasy XIII ist durchgespielt. Es hat ja auch nur 80 Stunden gedauert! Gut, ich habe mir aber auch Zeit gelassen. Achja, und es war ziemlich gelungen, auch wenn so viele sagen, dass es unheimlich schlecht ist.

Super Mario Galaxy 2 ist stellenweise nervig. Vor allem weil die Wii Steuerung einfach scheiße ist und bei großen Fernsehern kaum funktioniert, wenn man den Optimalabstand einahlten will. Aber drollig ist es doch, und es hat eine gewisse nostalgische Komponente.

Red Dead Redemption dagegen ist...wow. Ich habe noch nie ein so depressives Spiel gespielt. Man soll eine entführte Frau retten, au ja! Hier kommt der Ritter in glänzender Rüstung zu Pferde! Was ist das? Nur noch eine Blutlache und eine Damenschuh? Keine Spuren? MISSION ERFOLGREICH BEENDET! .... D= An anderer Stelle stirbt in der Wüste eine junge Frau, die von Gott gerettet werden will und deshalb keine Medizin akzeptiert. Einem alten Mann, der seiner Frau jeden Tag Blumen pflückt und schenkt kann man helfen. Sie wird sich freuen! Man wird zum Teetrinken eingeladen! Die Frau sitzt schon lange verwest auf dem Stuhl im Wohnzimmer. Der Mann bemerkt es nicht. Man geht dann doch lieber wieder. Eine Prostituierte wird in Mexiko von ihrem Zuhälter verprügelt, man kann sie ihm abkaufen. Sie geht ins Kloster. Man besucht sie dort, sie ist nicht da. Eine Nonne sagt, sie ging dort und dort hin. Dort liegt sie tot, der Zuhälter hat sie erschossen. Er bietet einem noch eine Runde mit ihr an, sie ist nicht mehr warm, aber... USW.

Und zwischen diesen deprimierenden Missionen reitet man durch Wüsten, Steppen, und anderen Einöden, zu der Zeit, als der Wilde Westen starb und anderswo schon Auto gefahren wird. Dazu spielt die traurigste Wild West Musik die ich kenne. Vor allem spielt spärlich, still und zurückhaltend. Wirklich deprimierend. Aber gut. Sehr viel besser als Super Mario Galaxy 2, leider.


Und "Alive im Wunderland" war gar nicht mal so gut. =/ Eher schlechte Computeranimationen in einem Film der 90% Computeranimiert ist, ist eher nicht so prall. Die Geschichte war auch nicht sehr mitreißend. Hatte Tim Burton früher nicht mal gute Filme? Mittlerweile sagt man ja nur noch "Ja, war ganz ok, aber eigentlich macht er tolle Filme!" und zwar bei jedem, Willy Wonka, dieser Friseufilm, und nun Alice. Schade!


Daybreakers war sogar ziemlicher Mist und hatte bestimmt 30 Minuten Autowerbung für Chevrolet. Die ersten 20 Minuten des Films waren aber ziemlich gut! Nur danach...oh jeh.


"Nummer 9" war als Film leider auch nicht so großartig, aber ganz nett gemacht eigentlich. Das Design der Figuren und des Settings wusste durchaus zu überzeugen!


So viel zu all den Medien, die ich konsumiert habe, nicht mitgezählt Sneakfilme und Musik.


Eh...ich berichte dann mal vom Lehrgang, wenn ich zurück bin.

1 Kommentar soweit

  1. Seba am 20. September 2010, 00:15 Uhr
    Sweeney Todd gehört auch noch in die Stufe der guten Filme. Alice findet sich hingegen wohl wirklich in der Okay-Stufe.

    Gratuliere zur bestandenen Theoretischen Physik und Atomphysik!

    Indiegames. Indiemusik. Was unter letzterem zu verstehen ist, davon habe ich nur eine vage Vorstellung, obwohl in meiner Musikbibliothek auch als solche getaggte Titel vorhanden sind. Indiegames sind für mich Spiele, die von einem kleinen Unternehmen stammen und von der breiten Masse unterschätzt werden.

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