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"Monströser Feuerwehreinsatz" oder: "Du hattest heute bereits 29 Besucher."

29? Das ist schon extrem. Vermehren sich diese merkwürdigen Suchmachinen Bots, von denen der gute Seba sprach, im Winter etwa besonders lebhaft?


Apropos guter, lieblicher Seba. Seba, hier nun ein Bericht über den Feuerwehreinsatz in Bad Soden, und vorneweg beeindruckende STATISTIKEN und DATEN:

- Brennender Dachstuhl eines alten Gebäudes exakt in der Innenstadt von Bad Soden, gegenüber vom Bahnhof.

- Über 230 Einsatzkräfte gleichzeitig im Einsatz.

- Mindestens 9 verschiedene Feuerwehren haben wir gezählt. Weitere 2 oder 3 mussten sich in Bereitschaft begeben, da ja auch andere Einsätze anstehen konnten, und wir waren ja nunmal beschäftigt.

- Mein Melder sprang an um ca. 17.25, ich hatte gerade das Auto in die Einfahrt gefahren, ich fuhr es dann schließlich doch noch in die Einfahrt, um ca. 23.30. 6 Stunden Einsatz und Aufräumen.


Christoph war natürlich keiner der Helden, die in das Gebäude hineingeganen sind, Christoph hat noch keinen Atemschutzgerätelehrgang besucht, er darf das gar nicht. Und ich bin ehrlich, selbst wenn, wäre ich sicherlich nicht einer der Ersten gewesen, die anderen Feuerwehrleute sind dann doch etwas motivierter. Aber immerhin habe ich Schlauchsysteme sowie Lichtmasten aufgebaut und Kinderwagen aus den betroffenen Häusern und der Gefahrenzone hinausgetragen. Dabei konnte ich positiv vermerken, dass ich angesichts einer doch ehrfurchtsgebietenden Einsatzsituation überhaupt nicht nervös oder gar panisch wurde, wie ich es befürchtete. Vielmehr kann man sagen, dass ich erst aktiver Truppmann von Paul war, und später sogar zum Truppführer von Jan avancierte, welcher zwar frischer dabei ist, aber immerhin 7 Jahre Jugendfeuerwehr hinter sich hat, und sich somit um Einiges besser auskennt als ich. Hier soll kein falscher Eindruck von Geprahle entstehen, ich gehörte ganz klar zu den Menschen, die keine zwingend notwendige Funktion hatten. Irgendwann warteten wir alle nur noch darauf eine Aufgabe zu bekommen, weshalb ich nach einiger Zeit mit Jan in das Feuerwehrauto ging, denn die Rauchentwicklung war auf Grund des Wetters katastrophal. 3 Feuerwehrleute tragen Rauchvergiftungen davon die ärztlich behandelt werden. Einer von uns zählt in der Statistik nicht, hatte sich aber dennoch 2 Tage krank gemeldet. Wir waren einfach klüger in dem Auto.

Das ist jetzt alles sehr Christoph fokusiert aber...das hier ist mein Blog. Was erwartet man denn bitteschön? Sind Blögge nicht eine Art Tagebuch mit pervers-exhibitionistischer Zusatzfunktion?


Wer das Gesamtbild sehen will, schaue sich doch diese großartige Photogallerie an: http://www.flickr.com/photos/feuerwehrwiesbaden/sets/72157623337057780/

Gepostet von Christoph in Christoph, Feuerwehr am 05. Februar 2010, 15:04 UhrStichwörter: GET UP GET UP COME ON AND GET UP GET UP THAT'S RIGHT

2 Kommentare soweit

  1. Seba am 05. Februar 2010, 17:39 Uhr
    Ja klasse. Besser als jeder popelige Zeitungsbericht.
    Wäre es nicht Christoph-fokussiert, wäre es doch langweilig. Die Fotos dazu sind sehr gut. Macht mich fast neidisch, nicht dabei gewesen zu sein. Also zum Fotografieren. Und fast.
    Danke für die bloggige Antwort. :)

    Hui, mittlerweile steht der Zähler sogar auf 36.
  2. B am 09. Februar 2010, 20:33 Uhr
    Leute die still im Hintergrund arbeiten sind doch auch sehr wichtig, sie ermöglichen den anderen doch erst zu arbeiten^^
    und ein brennendes Haus auf dem noch Schnee liegt sieht interessant aus :P

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